Ein Gehirntumor ist eine gutartige oder bösartige Wucherung im zentralen Nervensystem, nicht immer handelt es sich dabei um Krebs. Betroffen sein kann das Gehirn selbst, das Rückenmark, Rückenmarks- und Hirnhäute sowie die Hirnnerven. Gehirntumoren sind insgesamt selten, in Deutschland erkranken jährlich nur rund 7.000 Menschen neu. Die Tumorerkrankung kann sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen. Bei Kindern machen Hirntumore jedoch rund ein Viertel aller Krebserkrankungen aus.
Hirntumoren werden oftmals erst spät entdeckt, da die Symptome zunächst eher unspezifisch sind. Zudem variieren die Anzeichen der Gehirnwucherung stark, je nach Größe und Lage des Tumors. Welche Symptome Hinweis für einen Hirntumor sein können, erfahren Sie in der Bildergalerie.
Hirntumor: 15 häufige Symptome

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© Getty Images/Olga Rolenko
Symptom bei Hirntumor: Kopfschmerzen
Neu auftretende Kopfschmerzen können ein Hinweis auf einen Hirntumor sein. Durch die wachsende Geschwulst steigt der Hirndruck an, die Folge sind Schmerzen, die meist abends und morgens besonders ausgeprägt sind, sich im Liegen verschlimmern und im Tagesverlauf abnehmen. Mit zunemender Tumorgröße verschlimmern sich die Kopfschmerzen, Tabletten sind oft wirkungslos.

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© Getty Images/Tom Merton
Übelkeit und Erbrechen typisches Symptom bei Hirntumor
Zu den weiteren Hirndruckzeichen, die bei einem Hirntumor auftreten, gehören Übelkeit und Erbrechen. Diese kommen oftmals zeitgleich mit den Kopfschmerzen vor und sind auch bei leerem Magen möglich. Ursache für Brechreiz und Übelkeit ist nicht der Verdauungstrakt, sondern das Gehirn.

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© Getty Images/urbazon
Hirntumor: Bewusstseinsstörung ist Symptom
Durch den steigenden Hirndruck kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen, die sich etwa als Benommenheit, im schlimmsten Fall als Koma äußern. Zudem sind Konzentrationsprobleme und Gedächtnisstörungen möglich.
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© Getty Images/Zorica Nastasic
Stauungspapille ist Hirntumor-Symptom
Auch Augenprobleme und Sehstörungen können auf einen Hirntumor hindeuten. Ein erhöhter Hirndruck kann den Blutabfluss im Sehnerv behindern und diesen nachhaltig schädigen. Bei einer Augenuntersuchung macht sich dies durch eine Schwellung des Sehnervkopfes (Papille) in der Netzhaut bemerkbar.
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© Getty Images/Jacobs Stock Photography Ltd
Hirntumor-Symptom: Niedriger Puls
Ein weiteres Anzeichen für einen Hirntumor kann ein niedriger Puls sein. Dieser wird ebenfalls durch den erhöhten Hirndruck ausgelöst.
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© Getty Images/AndreyPopov
Epileptischer Anfall als Hirntumor-Symptom
Bei einem epileptischen Anfall löst überschießende elektrische Aktivität im Gehirn motorische Störungen, etwa Zuckungen, und auch Bewusstseinstrübungen aus. Solche Anfälle können auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden, auch ein Hirntumor kommt dabei infrage.
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© Getty Images/SimpleImages
Symptome bei Hirntumor: Taubheitsgefühl
Empfindungsstörungen und Taubheitsgefühle in einzelnen Gliedmaßen oder einer Köperhälfte können Anzeichen eines Hirntumors sein. Auch eine erhöhte Empfindlichkeit bei Kälte, Hitze oder Schmerz sind möglich. Neurologische Symptome wie Sensibilitätsstörungen sollten immer ärztlich abgeklärt werden.
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© Getty Images/gorodenkoff
Lähmungserscheinungen und Muskelschwäche bei Hirntumor
Ein Hirntumor kann verschiedene neurologische Ausfälle auslösen. Möglich sind zum Beispiel eine Muskelschwäche in bestimmten Körperregionen sowie Lähmungserscheinungen etwa in den Gliedmaßen.
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© Getty Images/AndreyPopov
Schwindel ist neurologisches Symptom bei Hirntumor
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© Getty Images/IvanJekic
Neurologische Sehstörungen bei Hirntumor
Neben Wassereinlagerungen des Sehnervs (Stauungspapille) kann ein Tumor auch zu neurologischen Sehstörungen führen, also solchen, die im Gehirn selbst ausgelöst werden und nicht im Auge. Möglich sind unter anderem Gesichtsfeldausfälle, verschwommenes Sehen, Doppelbilder und Flimmern.
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© Getty Images/Olga Rolenko
Sprachprobleme als Anzeichen eines Hirntumors
Je nach Lage des Tumors kann es zu Sprech- und Sprachstörungen (Aphasie) kommen. Bei Sprachstörungen ist das Sprachzentrum im Gehirn betroffen, es fällt etwa schwer, Gesprochenes zu verstehen oder Sätze zu bilden. Auch Wortfindungsstörungen sind möglich. Sprechstörungen beziehen sich eher auf motorische Einschränkungen, etwa durch eine Lähmung der Zungenmuskulatur.
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© Getty Images/Anastasiia Gorshkova
Schluckbeschwerden durch Hirntumor möglich
Ist die Muskulatur der Zunge oder des Rachens gelähmt, kann es zu Schluckbeschwerden (Dysphagie) kommen. Betroffene haben Probleme beim Essen und Trinken, auch Speichel kann nicht mehr richtig heruntergeschluckt werden.
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© Getty Images/simarik
Hirntumor-Symptome: Schwerhörigkeit
Schwerhörigkeit, Tinnitus und andere Hörprobleme können auf einen Hirntumor hindeuten.
Lesetipp: Tinnitus: So unterschiedlich äußern sich die Ohrgeräusche

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© Getty Images/PeopleImages
Persönlichkeitsveränderung durch einen Hirntumor
Ein Hirntumor kann zu einer Veränderung der Persönlichkeit führen, Symptome sind etwa Aggression und erhöhte Reizbarkeit, Impulsivität sowie eine leichte Ablenkbarkeit. Das nahe Umfeld hat manchmal das Gefühl aufgrund der Wesensänderung, die erkrankte Person nicht wiederzuerkennen.

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© Getty Images/Guido Mieth
Hirntumor: Veränderung der psychischen Gesundheit
Ein Hirntumor kann die psychische Gesundheit beeinträchtigen und Auslöser verschiedener Erkrankungen wie einer Depression oder Angststörung sein. Auch apathische Zustände, also Emotionslosigkeit, Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit können Warnzeichen eines Hirntumors sein.

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Symptom bei Hirntumor: Kopfschmerzen
Neu auftretende Kopfschmerzen können ein Hinweis auf einen Hirntumor sein. Durch die wachsende Geschwulst steigt der Hirndruck an, die Folge sind Schmerzen, die meist abends und morgens besonders ausgeprägt sind, sich im Liegen verschlimmern und im Tagesverlauf abnehmen. Mit zunemender Tumorgröße verschlimmern sich die Kopfschmerzen, Tabletten sind oft wirkungslos.

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Übelkeit und Erbrechen typisches Symptom bei Hirntumor
Zu den weiteren Hirndruckzeichen, die bei einem Hirntumor auftreten, gehören Übelkeit und Erbrechen. Diese kommen oftmals zeitgleich mit den Kopfschmerzen vor und sind auch bei leerem Magen möglich. Ursache für Brechreiz und Übelkeit ist nicht der Verdauungstrakt, sondern das Gehirn.

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Hirntumor: Bewusstseinsstörung ist Symptom
Durch den steigenden Hirndruck kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen, die sich etwa als Benommenheit, im schlimmsten Fall als Koma äußern. Zudem sind Konzentrationsprobleme und Gedächtnisstörungen möglich.
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Stauungspapille ist Hirntumor-Symptom
Auch Augenprobleme und Sehstörungen können auf einen Hirntumor hindeuten. Ein erhöhter Hirndruck kann den Blutabfluss im Sehnerv behindern und diesen nachhaltig schädigen. Bei einer Augenuntersuchung macht sich dies durch eine Schwellung des Sehnervkopfes (Papille) in der Netzhaut bemerkbar.
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Hirntumor-Symptom: Niedriger Puls
Ein weiteres Anzeichen für einen Hirntumor kann ein niedriger Puls sein. Dieser wird ebenfalls durch den erhöhten Hirndruck ausgelöst.
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Epileptischer Anfall als Hirntumor-Symptom
Bei einem epileptischen Anfall löst überschießende elektrische Aktivität im Gehirn motorische Störungen, etwa Zuckungen, und auch Bewusstseinstrübungen aus. Solche Anfälle können auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden, auch ein Hirntumor kommt dabei infrage.
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Symptome bei Hirntumor: Taubheitsgefühl
Empfindungsstörungen und Taubheitsgefühle in einzelnen Gliedmaßen oder einer Köperhälfte können Anzeichen eines Hirntumors sein. Auch eine erhöhte Empfindlichkeit bei Kälte, Hitze oder Schmerz sind möglich. Neurologische Symptome wie Sensibilitätsstörungen sollten immer ärztlich abgeklärt werden.
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Lähmungserscheinungen und Muskelschwäche bei Hirntumor
Ein Hirntumor kann verschiedene neurologische Ausfälle auslösen. Möglich sind zum Beispiel eine Muskelschwäche in bestimmten Körperregionen sowie Lähmungserscheinungen etwa in den Gliedmaßen.
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Schwindel ist neurologisches Symptom bei Hirntumor
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Neurologische Sehstörungen bei Hirntumor
Neben Wassereinlagerungen des Sehnervs (Stauungspapille) kann ein Tumor auch zu neurologischen Sehstörungen führen, also solchen, die im Gehirn selbst ausgelöst werden und nicht im Auge. Möglich sind unter anderem Gesichtsfeldausfälle, verschwommenes Sehen, Doppelbilder und Flimmern.
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Sprachprobleme als Anzeichen eines Hirntumors
Je nach Lage des Tumors kann es zu Sprech- und Sprachstörungen (Aphasie) kommen. Bei Sprachstörungen ist das Sprachzentrum im Gehirn betroffen, es fällt etwa schwer, Gesprochenes zu verstehen oder Sätze zu bilden. Auch Wortfindungsstörungen sind möglich. Sprechstörungen beziehen sich eher auf motorische Einschränkungen, etwa durch eine Lähmung der Zungenmuskulatur.
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Schluckbeschwerden durch Hirntumor möglich
Ist die Muskulatur der Zunge oder des Rachens gelähmt, kann es zu Schluckbeschwerden (Dysphagie) kommen. Betroffene haben Probleme beim Essen und Trinken, auch Speichel kann nicht mehr richtig heruntergeschluckt werden.
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Hirntumor-Symptome: Schwerhörigkeit
Schwerhörigkeit, Tinnitus und andere Hörprobleme können auf einen Hirntumor hindeuten.
Lesetipp: Tinnitus: So unterschiedlich äußern sich die Ohrgeräusche
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Persönlichkeitsveränderung durch einen Hirntumor
Ein Hirntumor kann zu einer Veränderung der Persönlichkeit führen, Symptome sind etwa Aggression und erhöhte Reizbarkeit, Impulsivität sowie eine leichte Ablenkbarkeit. Das nahe Umfeld hat manchmal das Gefühl aufgrund der Wesensänderung, die erkrankte Person nicht wiederzuerkennen.
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Hirntumor: Veränderung der psychischen Gesundheit
Ein Hirntumor kann die psychische Gesundheit beeinträchtigen und Auslöser verschiedener Erkrankungen wie einer Depression oder Angststörung sein. Auch apathische Zustände, also Emotionslosigkeit, Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit können Warnzeichen eines Hirntumors sein.
Symptom bei Hirntumor: Kopfschmerzen
Neu auftretende Kopfschmerzen können ein Hinweis auf einen Hirntumor sein. Durch die wachsende Geschwulst steigt der Hirndruck an, die Folge sind Schmerzen, die meist abends und morgens besonders ausgeprägt sind, sich im Liegen verschlimmern und im Tagesverlauf abnehmen. Mit zunemender Tumorgröße verschlimmern sich die Kopfschmerzen, Tabletten sind oft wirkungslos.
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